top of page

Pflegende Körperbutter für kalte Wintertage

  • Autorenbild: Barbara Zgraggen
    Barbara Zgraggen
  • 17. Dez. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Jan.

Eine intensive Hautpflege für die kalte Jahreszeit, die man - einmal ausprobiert - nicht mehr missen möchte.



Ich liebe Körperbutter im Winter - im Sommer ist sie mir zu reichhaltig. Und wenn ich nur kleine Mengen davon herstelle, dann kann ich immer neue Duftvarianten aus-probieren. Vor Weihnachten finde ich alles mit Zimt und Weihnachtsduft toll, nach den Feiertagen sind mir dann frische Düfte lieber, die mich schon auf das kommende Frühjahr einstimmen.


Inhaltsverzeichnis



Warum Körperbutter im Winter unverzichtbar ist


Die kalte Jahreszeit stellt unsere Haut vor besondere Herausforderungen. Kalte Temperaturen, eisiger Wind und trockene Heizungsluft führen häufig zu trockener, spannender oder rissiger Haut. Eine pflegende Körperbutter ist im Winter die ideale Lösung, um die Haut intensiv zu nähren, Feuchtigkeit zu speichern und die natürliche Hautbarriere zu stärken.



Was macht eine gute Körperbutter für den Winter aus?


Im Vergleich zu herkömmlichen Bodylotions ist Körperbutter deutlich reichhaltiger. Sie enthält einen hohen Anteil an pflanzlichen Buttern und Ölen wie Sheabutter, Kakaobutter, Mandel- oder Jojobaöl. All diese Inhaltsstoffe bilden einen schützenden Film auf der Haut und helfen, Feuchtigkeit auch bei kaltem Wetter langfristig zu bewahren.


Sheabutter

Sheabutter ist ein Naturtalent für die tägliche Pflege - reich an Vitaminen (vor allem A und E) sowie wertvollen Fettsäuren wird sie seit Jahrhunderten zur Haut- und Haarpflege verwendet. Sie wirkt intensiv feuchtigkeitsspendend und hautberuhigend und eignet sich somit besonders gut für trockene, empfindliche oder beanspruchte Haut.


Kakaobutter

Kakaobutter ist ein pflanzliches Fett, das aus den Kakaobohnen gewonnen wird und vor allem für ihren zarten Duft bekannt ist. Sie ist reich an Antioxidantien und gesättigten Fettsäuren, die die Haut intensiv pflegen und vor Feuchtigkeitsverlust schützen. Kakaobutter macht unsere Haut weich, glättet sie und hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl.


Jojobaöl

Jojobaöl ist besonders hautverträglich und ähnelt in seiner Struktur dem natürlichen Hauttalg, wodurch es schnell einzieht und die Poren nicht verstopft. Reich an Vitamin E und wertvollen Fettsäuren, spendet Jojobaöl Feuchtigkeit, schützt die Haut und unterstützt ihre natürliche Balance. Deshalb eignet es sich für nahezu alle Hauttypen – von trocken bis fettig – und ist auch in der Haarpflege sehr beliebt.


Mandelöl

Mandelöl ist ein mildes, pflanzliches Öl und besonders für seine sanfte Pflege bekannt ist. Es ist reich an Vitamin E, ungesättigten Fettsäuren und Mineralstoffen, die die Haut nähren und geschmeidig halten. Dank seiner guten Verträglichkeit eignet sich Mandelöl ideal für empfindliche, trockene oder gereizte Haut und wird häufig auch in der Baby- und Gesichtspflege verwendet. Es unterstützt die Hautbarriere und sorgt für ein weiches, glattes Hautgefühl.



Natürliche Düfte für ein winterliches Pflegeerlebnis


Neben der intensiven Pflege sorgen natürliche Duftnoten wie Vanille, Orange, Zimt oder Lavendel für ein wohliges Gefühl. Eine hochwertige Körperbutter verwandelt die tägliche Hautpflege im Winter in ein kleines Wellness-Ritual und schenkt Entspannung an kalten Tagen.



Alles, was du für deine Körperbutter brauchst


Für 100 g dieser Körperbutter brauchst du folgende Rohstoffe:


70 g Kakaobutter

20 g Sheabutter

9 g Jojobaöl (oder Mandelöl)

1 g ätherische Öle (pur oder gemischt, so wie du es am liebsten hast)


So stellst du die Bodybutter her:


Kakaobutter, Sheabutter und Jojobaöl in einem Becherglas zusammen abwiegen und im Wasserbad so erwärmen, dass die Kakaobutter schmilzt – Achtung, wirklich nur erwärmen, nicht zu heiss.

 

Aus dem Wasserbad nehmen, auf Handwärme kühl rühren und die ätherischen Öle dazugeben und gut verrühren.

 

Langsam weiterrühren bis die Mischung beginnt, leicht einzudicken.

 

Sobald sie leicht eindickt, in kleine Formen einfüllen und aushärten lassen. Wenn man möchte, kann man auch ein einziges grösseres Stück herstellen, aber die kleinen sind handlicher im Gebrauch.

 

Aus der Form drücken und kühl und trocken lagern, am besten in einem Glas.


Beim Duft kannst du nehmen, was dir gefällt. Vor Weihnachten finde ich eine vorgefertigte weihnachtliche Ätherisch-Öl-Mischung sehr fein (z. B. von Farfalla) oder du kannst Düfte selbst mischen (z. B. Lavendel fein, Litsea cubeba, Rosengeranie, Palmarosa machen sich gut zusammen). Natürlich kannst du dich auch nur für einen einzigen Duft entscheiden. Alles stimmt, Hauptsache, es gefällt dir.



Körperbutter richtig anwenden – so wirkt sie am besten


Für optimale Ergebnisse sollte die Körperbutter im Winter direkt nach dem Duschen oder Baden aufgetragen werden. Wenn die Haut noch leicht feucht ist, können die pflegenden Wirkstoffe besonders gut einziehen.

Besonders beanspruchte Hautstellen wie Ellbogen, Knie, Schienbeine und Füsse profitieren von der reichhaltigen Pflege. Wer seine Haut regelmässig mit Körperbutter verwöhnt, kann Trockenheit, Spannungsgefühlen und schuppiger Haut effektiv vorbeugen.

Besonders an grauen Tagen fühlt sich so eine Behandlung mit einer fein duftenden Körperbutter ein bisschen wie ein Wellness-Tag daheim an.



Wie sieht es bei dir aus?


Wirst du das Rezept nachmachen oder hast du bereits eigene Erfahrungen damit gesammelt? Welche Düfte gehören zu deinen Favoriten?


Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren – ich freue mich, von dir zu lesen.


Alles Liebe

Barbara




Kommentare


bottom of page